When in Chiang Mai

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Es ist zwar schon ein Weilchen her mit meiner vorerst letzten Tour durch Asien, dennoch sind die Bilder viel zu schön, um sie euch vorzuenthalten. Die Tour begann in Thailand, genauer gesagt in Krabi, weiter hoch in den Norden nach Chiang Mai. Danach ging es in die Hauptstadt Kambodschas, nach Phnom Penh, dann nach Siem Reap und von dort aus wieder nach Thailand um noch zwei Tage in Bangkok zu verbringen. Warum vorerst letzte Tour? Seit 2012 bin ich regelmäßig nach Südostasien gereist und habe mir nun Thailand, Indonesien, Singapur, Kambodscha, Vietnam und die Philippinen angesehen – ich finde es wird definitiv Zeit sich auch mal die linke Seite der Weltkugel anzusehen. Den großen Teich habe ich nämlich bisher erst einmal auf dem Weg nach New York überquert.

Südostasien umfasst so viele wunderschöne und sehenswerte Länder. Jedes Land hat seine Vorzüge und verdammt leckeres asiatisches Essen zu bieten. Als ich das erste mal in Thailand und überhaupt in Asien gestrandet bin, wurde mir vor allem klar, warum Asiaten bei uns in Europa so ziemlich alles fotografieren müssen. Der simple Grund dafür ist, dass man als Asiate mit einer Reise nach Europa eine komplett andere Welt betritt. Ebenso geht es übrigens den Europäern, die nach Asien reisen. Ganz oft hat mich mein Freund daran gehindert irgendwelche Mülleimer oder Verbotsschilder zu fotografieren. Wie ein Paparazzi rennt man mit seiner Kamera durch die Straßen, fasziniert von Verkehr, Nahrungsmitteln, Verhalten und Gepflogenheiten.

Aber kommen wir zurück zu Chiang Mai. Wenn man an Thailand denkt, kommen einem zuerst traumhafte Sandstrände, Full-Moon-Partys und bekannte Inselnamen wie Koh Samui, Phuket oder Koh Pangan in den Sinn. Wenn ihr nicht unbedingt darauf bedacht seid, faul am Strand zu liegen und abends mit ganz vielen Touristen abzufeiern, dann fliegt nach Chiang Mai.

Chiang Mai ist mit knapp 400.000 Einwohner, nach Bangkok die zweitgrößte Stadt Thailands. In Chiang Mai findet man im Vergleich zu Bangkok Ruhe. Dabei ist es in Chiang Mai alles andere als langweilig und verschlafen. Chiang Mai ist modern und einfach nur wunderschön. Eine liebe Freundin von mir hatte mir geraten unbedingt nach Chiang Mai zu fliegen. Sie meinte, dass sie viel länger als eigentlich geplant in Chiang Mai war, weil die Atmosphäre dort einfach magisch gewesen sein soll. Allein das Wort ,,magisch“ reichte mir aus um mir einen Flug in die Stadt der tausend Cafés, 200 Tempel und der Foodmarkets zu buchen.

Tatsächlich hatte Chiang Mai vom ersten bis zum letzten Tag überzeugt. Ich liebe thailändisches Essen und bin in Chiang Mai voll auf meine Kosten gekommen. An jeder Ecke gibt es nicht nur kleine Stände sondern ganze Foodmarkets. Diese sind vor allem nachts total zu empfehlen. Meistens stehen die Stände um einen großen Platze herum, der mit kleinen Lampions und Lichterketten geschmückt ist. In der Mitte gibt es zahlreiche Sitzmöglichkeiten wie z. B. alte Kinositze oder Strohballen. Dort kann man in Ruhe seine ergatterten Gerichte, Snacks und Getränke zu sich nehmen. Begleitet wird das ganze dann von Live-Musik. Das Angebot ist reichlich und umfasst die  chinesische, vietnamesische, japanische und thailändische Küche. Die Preise sind erstaunlich niedrig und die Cocktails gefährlich, auch wenn man davor ordentlich gegessen hat. Nach einem kleinen Verdauungsspaziergang könnt ihr in Richtung Zoe in Yellow laufen (Rajvithi Road). Das ist eine Art Partyareal mit verschiedensten Bars und Tanzmöglichkeiten.

Ansonsten müsst ihr euch auf jeden Fall in allerlei Cafés hineinsetzen und die verschiedenen Drinks, Smoothies, Kaffees und Cocktails probieren. Viele der Cafés laden durch leuchtende Farben, viel Grünpflanzen und Wasseranlagen ein, die für eine kühlende Wasserbrisen sorgen. Sehr zu empfehlen  ist hier das Birds Nest Café. Dort beeindruckt nicht einfach nur die super ruhige und gechillte Atmosphäre, sondern auch das Konzept dieses Cafés. Das Café wurde hauptsächlich eröffnet um die lokalen Bauern zu unterstützen. Außerdem versuchen sie hauptsächlich organische Produkte zu verwenden und auf Plastik zu verzichten. Vom Brot bis zum Pesto sind auch die Beilagen der Gerichte selbst zubereitet. Zumindest sagen sie das.

Schaut euch außerdem die größten Tempel in Chiang Mai an. Der schönste von allen liegt allerdings etwas abseits der Stadt auf einem Berg – Wat Phra That Toi Suthep. Wenn ihr mutig genug seid, könnt ihr euch einen Roller mieten und den Berg hinauf fahren. Der Tempel ist es auf jeden Fall wert. Chiang Mai ist außerdem für das Laternen-Festival bekannt, welches ihr sicher schon auf vielen Bildern gesehen habt. Dieses findet jedes Jahr im November statt, welches wir leider nur um ein paar Tage verpasst haben. Auf dem letzten Foto könnt ihr sehen, wie einzigartig dieses Festival sein muss.

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